Sonntag, 21. Mai 2017

La Digue - Traumstrand auf den Seychellen

Im Südwesten der Insel La Digue befindet sich wohl der meist fotografierte Strand der Seychellen, der Anse Source d'Argent. Kleine Buchten mit puderfeinem, weißen Sand werden von mächtigen Granitfelsen gesäumt. Dahinter rauschen die Palmen im Wind, und das Wasser schimmert türkis im Sonnenschein. Dieses grandiose Ensemble diente schon vielen Werbespots und Modeaufnahmen als Hintergrund. Natürlich ist der angeblich schönste Strand der Seychellen kein Geheimnis mehr und alle Touristen besuchen ihn.




Erreichbar ist der Strand zu Fuß über das Gelände des L' Union Estate, einer ehemalige Kokos- und Vanilleplantage. Hier kann man nach entrichtetem Eintrittsgeld Riesenschildkröten streicheln, eine Kolonialvilla mit alter Schiffswerft entdecken, den kleinen Friedhof der ersten Siedler besuchen und eine traditionelle Kopramühle, wo einst Kokosmark - ein wichtiges Exportgut der Seychellen - gemahlen wurde, sehen.



Mehr über unsere Seychellen-Reise ist hier zu finden: http://reisen-wandern-tauchen.at/travel.php?id=214

Donnerstag, 18. Mai 2017

Annecy - romantisches Frankreich

 Die malerische Stadt Annecy (etwa 51.000 Einwohner) am gleichnamigen See befindet sich in der Präfektur Savoyen, etwa 40 Kilometer südlich von Genf. Besonders einnehmend ist zweifellos die geschichtsträchtige Altstadt mit ihren alten Häusern und unzähligen Kanälen durch die der Fluss Thiou geleitet wird. Daher wird die Stadt auch das "Venedig der Alpen" genannt.





Inmitten des Thiou wurde 1132 das Herrenhaus "Palais de l'Isle" errichtet. In späterer Zeit wurde das Haus unter anderem als Münzprägeanstalt, als Gerichtsgebäude und sogar als Gefängnis benützt. In heutiger Zeit befindet sich hier ein Museum.

Der Lac d'Annecy hat eine Länge von fast 15 Kilometern und ist an seiner schmalsten Stelle 800 Meter breit. Er ist malerisch inmitten der französischen Alpen gelegen, die sich im Hintergrund drapieren. Sehr empfehlenswert ist eine Schifffahrt über den See. 


Einen besonders schönen Ausblick über den sechstgrößten See Frankreichs kann man von der "Liebesbrücke" aus genießen. Diese romantische Brücke befindet sich am nördlichen Seeufer, inmitten einer großen Parkanlage, in der Stadt Annecy. Natürlich ranken sich auch einige Legenden um diesen lieblichen Ort. Eine davon besagt, dass ein einziger Kuss auf dieser Brücke genügt, um ein ganzes Leben gemeinsam zu verbringen.


Auf einer felsigen Halbinsel über dem Westufer des Lac d'Annecy thront die Festung von Duingt. Diese mittelalterliche Burg wurde immer wieder erweitert und umgebaut und erhielt ihr heutiges Aussehen zwischen dem 17. und 19 Jh. Das Anwesen ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. 


Sonntag, 14. Mai 2017

Islands bunte Berge

Das sehenswerte Naturschutzgebiet Landmannalaugar befindet sich im südwestlichen Hochland von Island.

Für alle, die kein geländegängiges Fahrzeug gemietet haben, besteht die Möglichkeit, Landmannalaugar per Tagesausflug von Rekjavik aus zu besuchen. Leider ein sehr kurzes Vergnügen, das nur einen kleinen Einblick in dieses grandiose Gebiet gibt.

Das prächtige Farbenspiel der Berge und die Erhabenheit der Landschaft kann am Besten per pedes erkundet werden. Die Piste endet an einem Campingplatz, wo auch verschiedenste Touren starten. Nach einer anstrengenden Wanderung empfehlen sich die warmen Badequellen zum Ausspannen.  


 
Wie ein Gemälde leuchtet die bunte Bergkette Landmannalaugars und zaubert je nach Lichteinfall ein individuelles Farbenspiel. In der Tiefe bahnt sich ein Fluss seinen Lauf durch eine saftiggrüne Landschaft.
Eine inspirierende Landschaft hat hier die Natur geschaffen.





 Die vulkanische Aktivität zeigt sich auch in diesem Gebiet, denn überall dampft und zischt es.












Mittwoch, 3. Mai 2017

Klosterkomplex Barsana

Die wunderschöne Klosteranlage Barsana in der Region Maramures in Rumänien besteht aus mehreren liebevoll restaurierten Gebäuden und liegt inmitten einer bunt blühenden, sehr gepflegten Gartenanlage.



 
Der Klosterkomplex wurde erstmalig 1390 urkundlich erwähnt, jedoch 1791 zerstört.
Erst 1993 fand der Wiederaufbau des Nonnenklosters statt.



Das Kirchengebäude mit dem imposanten Turm ist 57 Meter hoch und zählt damit zu den höchsten
Holzbauwerken Europas.  



Montag, 20. März 2017

China - Nationalpark Jiuzhaigou



Ein unvergesslicher 2-Tages-Ausflug in der Provinz Sichuan führt uns in den Nationalpark Jiuzhaigou.

Das inmitten einer grandiosen Bergwelt gelegene Naturschutzgebiet besticht durch seine zahllosen Seen, die sich terrassenförmig entlang eines Y-förmigen Taleinschnittes wie Perlen an einer Schnur aufreihen.
Jeder der angeblich 118 Seen scheint im Sonnenlicht eine andere Farbe zu haben und schimmert wie ein prächtiger Edelstein. 



Aus den Seen ergießen sich mächtige Wasserfälle, die wiederum in weitere Wasserbecken stürzen und somit neue Seen bilden. 














Im glasklaren Wasser spiegeln sich nicht nur die umliegenden Berge, sondern man kann auch zahlreiche vom Kalk konservierte Baumstämme direkt unter der Oberfläche erkennen. 





Der Name Jiuzhaigou bedeutet „Neun Dörfer Tal“ und bezieht sich auf neun tibetischen Dörfer, die sich im 60000 Hektar großen Areal befinden.
Eine Legende zur Entstehungsgeschichte besagt, dass die Göttin Wunosemo von ihrem Liebsten, dem Gott Dage, einen magischen Spiegel geschenkt bekam. Der eifersüchtige Teufel stahl den Spiegel und warf ihn auf die Erde. Dabei zerbrach der Spiegel und die 118 Seen entstanden.


1992 wurde das zwischen 2000 und 3000 Meter Seehöhe liegende Gebiet von der UNESCO zum „Naturerbe der Menschheit“ erklärt.

 
Es ist touristisch sehr gut erschlossen (nur chinesische Touristen), durch den Park führen zahlreiche Holzstege und für weniger gehfreudige Besucher verkehren Nationalparkbusse.







 

Freitag, 17. März 2017

Fjarðárgljúfur Schlucht in Island

Ein Geheimtipp für einen kleinen Abstecher oder eine nette Picknickpause ist wohl die unaussprechliche Fjarðárgljúfur - Schlucht.

Sie befindet sich im Süden Islands, etwas abseits der Ringstraße. Auf der Ringstraße -in der Nähe der Ortschaft Kirkjubaejarklaustur- zweigt ein Schotterweg Richtung Laki Krater ab.
Diesem Weg folgt man etwa 5 Kilometer bis zum Parkplatz der Schlucht. Die Piste kann auch mühelos ohne Geländewagen befahren werden.

Am oberen Rand der imposanten Schlucht kann man entlang wandern und immer wieder atemberaubende Blicke in den Canyon werfen. Der Fluss hat sich hier auf einer Länge von etwa 2km tief in das Vulkan- und Tuffgestein geschnitten.



Außerhalb der Schlucht breitet sich eine weitläufige Ebene aus, die einen starken Kontrast zu den felsigen Wänden und dem tiefblauen Wasser bildet.

Wie kleine Ameisen kann man am Fuß der Schlucht grasende Schafe erspähen, die anscheinend keine Mühe für gutes Futter scheuen.

Dienstag, 14. März 2017

Nationalpark Cheile Nerei Beusnita

 

Rumänien ist ein sehr vielseitiges und äußerst abwechslungsreiches Reiseland. Bezaubernde Natur, lebendiges Brauchtum, kulturelle Sehenswürdigkeiten, und stets freundliche Menschen zeichnen das Land aus.

Ein besonderes Kleinod ist jedoch der im Südwesten des Landes gelegene Nationalpark Cheile Nerei. Er befindet sich inmitten des Anina-Gebirges und ist leider nur mit einem Geländewagen erreichbar. Es empfiehlt sich, eine Unterkunft im nahe gelegenen Ort Sasca Montana zu nehmen und mindestens zwei Tage im Nationalpark zu verbringen. Da es keinerlei Verpflegungsmöglichkeit in der unmittelbaren Nähe gibt, unbedingt genug Proviant einpacken.

Die Karstlandschaft des etwa 40 Hektar großen Parkgebiets wird von mehreren Wanderwegen durchzogen. Hauptattraktion ist die wildromantische Nera Klamm mit ihren unzähligen Windungen und den eindrucksvollen Wasserfällen.





 

  

Einer der Pfade führt uns zum versteckt gelegenen Waldsee Ochiul Beiului ("Meerauge"). Dieses Naturwunder strahlt je nach Sonneneinstrahlung tiefblau bis smaragdgrün. Ein grandioser, fast magischer Platz, der unbedingt sehenswert ist und die Mühen der Anreise -sogar jedes einzelne Schlagloch - auf jeden Fall lohnt.


  

   












 
Gleich daneben rauschen die Cascadele Beusnita eindrucksvoll über mehrere Kalksteinbecken in die Tiefe. Das klare, kalte Wasser ist auch eine Wohltat für unsere müden Wanderfüße. 


Einen letzten Zwischenstopp legen wir beim Wasserfall Cascada La Vaioaga ein. Die Sonne zaubert ein herrliches Farbenspiel auf das Wasserbecken und die urwüchsige Waldlandschaft.