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Azoren - Inseltraum im Atlantik - Teil 1 Insel Terceira

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Inmitten des tiefblauen Atlantiks befinden sich neun idyllische Inseln vulkanischen Ursprungs - die Azoren. Das Archipel bietet eine Fülle an landschaftlichen Kontrasten: sattgrüne Wiesen gehen beinahe nahtlos in schroffe Küstenlinien über, dampfende Quellen wechseln sich mit klaren Kraterseen ab, jedoch überall prägen prachtvolle Hortensienhecken das Inselinnere. Im Juli 2014 besuchen wir acht der paradiesischen Inseln, die verwaltungstechnisch zu Portugal gehören und das westlichste Ende Europas bilden. Der Archipel zählt etwa 247.000 Einwohner und hat eine Gesamtfläche von 2323 km2. Die Entfernung zum portugiesischen Festland beträgt von der Hauptinsel Sao Miguel rund 1370 km, die westlichste Insel Flores liegt zirka 2340 km von Amerika entfernt.

Die Azoren sind in drei geografische Regionen unterteilt: die Inseln Santa Maria und São Miguel bilden die östliche Gruppe, Terceira, Graciosa, São Jorge, Pico und Faial gehören zur Zentralgruppe und Corvo und Flores werden z…

Märchenschloss Hluboka

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Ein Tagesausflug in den Süden Tschechiens führt uns zum prächtigen Anwesen Hluboka.
Das neugotische Schloss (dt. Frauenberg) liegt inmitten einer großen Parkanlage und wurde ursprünglich im 13 Jh als Wachburg erbaut.  Im Laufe der Zeit wechselte es oftmals die Besitzer und wurde immer wieder verändert und ausgebaut. Im Jahr 1661 ging es in den Besitz der Familie Schwarzenberg über, die das Anwesen bis 1947 hielt. In dieser Zeit gab es wiederum einige Umbauten, bis das Schloss schließlich sein heutiges, märchenhaftes Erscheinungsbild erhielt.  Vorbild für diese letzte Umgestaltung war das Schloss Windsor/England.  1947 wurde der Besitz konfisziert und ging 1950 in tschechischen Staatsbesitz über. 
Eine Innenbesichtigung (nur mit Führung möglich; fotografieren verboten) der Repräsentationsräume beginnt im opplulenten Treppenhaus, das mit zierlichen Schnitzereien aufwartet. Dann folgen die Gemächer der Familie Schwarzenberg, dessen Angehörige am Habsburger Hof hohe staat…

Unberührte Natur im Nationalpark Hohe Tauern

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Eine schöne, abwechslungsreiche Wanderung im Salzburger Land führt durch den Rauriser Urwald mit seinen mehr als 80 Moortümpeln.


2012 wurde ein Lehrpfad durch den seit Jahrhunderten naturbelassenen Wald angelegt. Zwischen Moosen, dunklen Seen und alten flechtenbewachsenen Nadelbäumen schlängelt sich der Pfad entlang bis zur Durchgangsalm. Diese liegt auf 1742m Seehöhe am Fuß des beeindruckenden Sonnblicks und lädt zu einer ausgiebigen Rast inmitten einer malerischen Bergkulisse ein.

Start und Ziel der Wanderung: Parkplatz Lenzganger am Ende der Mautstraße in Kolm-Saigurn

Gehzeit des Rundwegs: ca. 2,5h
Länge: 7km
Familienwanderung

http://www.raurisertal.at/de/winter/nationalpark-hohe-tauern/rauriser-urwald/

Seehöhle Tapolca

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Ein unterirdisches Juwel im Nationalpark Balaton Tief unter der Erde zwischen engen Felsen einen glasklaren Bach entlang rudern?
Das erleben wir in der Seehöhle Tapolca in Ungarn.
Direkt im Stadtzentrum befindet sich der Eingang zu diesem sehenswerten und wohl einzigartigen Naturjuwel.


Vor dem Abstieg in die Unterwelt lohnt noch ein Besuch im Ausstellungszentrum der Höhle. Hier wird anschaulich und interaktiv mit 3-D Brillen die Entstehung, Erforschung und Fauna von Höhlen der ganzen Welt vorgeführt.
Die modernen Räumlichkeiten sind nur mit ungarisch sprechendem Guide zu besichtigen, die Infotafeln dazu gibt es jedoch auch auf Deutsch und Englisch.

Anschließend steigen wir mehrere Stufen hinab ins Höhlensystem, welches am Anfang des 20. Jahrhunderts durch einen Brunnenbau entdeckt wurde. Angenehme 18 Grad Celsius erwartet man hier kaum.
Mehrere Gänge zweigen linker Hand ab, wir folgen dem Hauptgang geradeaus. Schließlich erreichen wir den Anlegesteg und erhalten ein klei…

Villa La Petraia und Villa di Castelloc

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Historisches Erbe der Medici Abseits der üblichen Touristenpfade – inmitten einer lieblichen Hügellandschaft nahe Florenz - befindet sich die sehenswerte Villa La Petraia.


Bereits im Jahre 1362 stand hier ein Wehrturm. Im Laufe der Zeit wurde das Kastell mehrmals verkauft, bis es schließlich 1530 von den Medici übernommen wurde. Zwischen 1576 und 1591 fanden aufwendige Umbauten des Schlosses statt. Die Anlage erhielt nun einen rechteckigen Grundriss, der einen verglasten Innenhof einfasst. Besonders sehenswert sind die wunderschönen und farbenprächtigen Fresken in diesem Innenhof, die zwischen 1636 und 1648 gefertigt wurden. Sie zeigen Szenen aus dem Leben der Familie Medici.



Auch die Räumlichkeiten des Renaissance-Schlosses können mit einer Führung besichtigt werden, wobei die heutige Anordnung der prunkvollen Möbelstücke auf die Herzoge von Savoyen zurückgeht, welche die Villa in späterer Folge erwarben und als Sommerresidenz nutzten.




Ebenfalls einen Besuch wert ist …