Donnerstag, 20. Juni 2019

Marrakesch - Rote Perle des Südens

Die Stadt Marrakesch wurde vor mehr als 1000 Jahren gegründet, als Basis von der aus die Gebirgskette des Hohen Atlas kontrolliert werden konnte.
Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einem wichtigen Handelszentrum und zog durch ihre geistige und kulturelle Aufgeschlossenheit viele Gelehrte an.
Im Mittelalter entstanden zahlreiche Moscheen, Paläste, Gärten und die mehr als 20km langen Festungswälle mit mehr als 200 Türmen.
Im Jahre 1147 zerstörten die Almohaden das gesamte Stadtgebiet und machten die wieder neu aufgebaute Stadt zu ihrer Hauptstadt. Unter dem Herrscher Yakoub el Mansour erlebte sie wiederum eine Blütezeit, bis sie nach seinem Tod an Bedeutung verlor und Fes zur neuen Hauptstadt ernannt wurde.
Unter den folgenden Dynastien erlebte die Stadt eine wechselhafte Geschichte, wurde wieder aufgebaut und diente manchen Alaouiten Herrscher als Nebenresidenz. Im Laufe der Zeit ließen sich wohlhabende Händler hier nieder und im Jahre 1912 erbauten die Franzosen die schicke Ville Nouvelle mit ihren breiten Boulevards.

Durch die rote Erde und den dunklen Farben der Bauten wird Marrakesch auch „Rote Perle des Südens“ genannt. Sie gab dem gesamten Land ihren Namen, denn aus dem arabischen Wort „Mraksch“, das „Stadt der Städte“ bedeutet, entwickelte sich auch der Name Marokko.








Heute ist sie das wohl bedeutendste Touristenzentrum des Landes und ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt.


Unsere ganztägige Stadtbesichtigung beginnt mit dem Besuch des Jardin Menara. Diese Gartenanlage aus dem 12 Jh ist eigentlich eine große Olivenplantage. Im Zentrum des Gartens befindet sich ein großes Wasserbecken, in dem die Soldaten des Almohaden-Fürsten schwimmen lernen sollten, bevor sie nach Andalusien gesendet wurden.
Am Rande des Beckens spiegelt sich ein kleiner Pavillon aus dem 19Jh im Wasser, in der Ferne können wir die Gipfel des Hohen Atlas erkennen.



Anschließend erreichen wir das Wahrzeichen der Stadt, nämlich die Koutoubia Moschee. Das 70 Meter hohe Minarett des Bauwerks gilt als eines der schönsten der Almohaden – Zeit. Es entstand im 12 Jh unter Yakoub el Mansour. Da Marrakesch in einer weiten Ebene liegt, kann man das schön verzierte Minarett von überall her sehen. Der Name der Moschee bedeutet "Buchhändler" und geht auf eben diesen Souk zurück, der sich seinerzeit gleich neben der Moschee befand. Leider ist auch hier der Zutritt für Fremde nicht gestattet.

 



Das wohl schönste und älteste Tor Marrakeschs ist das Bab Agnaou. Dieses monumentale Bauwerk stammt ebenfalls aus der Almohaden – Zeit und sollte den Sitz des Herrschers anzeigen.









Gleich hinter dem wuchtigen Tor befinden sich die Reste der Almohaden-Kasbah und die Saaditen-Gräber.
Betritt man diese prächtige Nekropole, die die sterblichen Überreste von 7 Sultanen und über 150 ihrer Angehörigen aus dem 16 -18 Jh beherbergt, ist der Lärm der Stadt vergessen. Die Stätte der Toten strahlt eine gelassene Ruhe und Friedlichkeit aus. Auch die Sonne scheint hier weniger heiß zu sein.



Zurück im Trubel der Gassen –mit dem Gestank von unzähligen durch die engen Gassen flitzenden Mopeds – wandern wir weiter zum Dar Si Said Palast, der ein Museum der marokkanischen Künste beherbergt. Hier wird eine sehr interessante Sammlung an Kunsthandwerk (Schmuck, Kleidung, Bücher, Kinderspielzeug, Teppiche etc.) der Berber und der Saaditen-Zeit präsentiert. Besonders schön und natürlich erholsam ist der kleine, kühle Innenhof des Palastes mit einem plätschernden Brunnen.






Nun geht es erst richtig los, denn unser Führer bringt uns in die quirligen Souks der Stadt, die wahrlich ein Aufgebot für alle Sinne sind. Die Augen können die Fülle der bunten Waren kaum fassen, unzählige Gerüche steigen einem (mehr oder weniger betörend) unvermittelt in die Nase, die Händler preisen lautstark ihre Produkte an und Menschentrauben und Mofas schlängeln sich unverwandt in alle Richtungen.Wir beobachten Handwerker bei ihrer Arbeit und sind erstaunt von dem großen Angebot an Waren. Ein Händler reiht sich neben den Anderen; hier gibt es beispielsweise Früchte, die wir noch nie zuvor gesehen haben.

Leider sind die engen Souks nicht für Motorroller gesperrt, sodass ein Schleier an Abgasen die schmalen Passagen durchzieht und die Luft stockt.
  

Nach einem köstlichen Mittagessen begeben wir uns zur prächtigen Koranschule Medersa Ben Youssouf, die im 14 Jh errichtet wurde. Sie war die größte und wichtigste Koranschule in ganz Nordafrika, bis zu 900 Schüler sollen hier seinerzeit studiert haben. Der Unterricht wurde erst 1960 –nach Renovierungsmaßnahmen - eingestellt. Seitdem können Touristen wie wir ihren reichlich verzierten Innenhof und die kleinen Studierzimmer im Obergeschoß bestaunen.

 



Der wohl berühmteste Platz der Stadt, der Djemaa el Fna, wirkt bei Tageslicht leer und verlassen. Nur ein paar Stände mit Orangensaftverkäufern bevölkern den großen Platz.




 

Magisch wird es erst mit Sonnenuntergang, dann herrscht hier ein reges Treiben aus Märchenerzählern, Zauberern, Affenbändigern und Schlangenbeschwörer (und Taschendiebe!)
Im Mittelalter war der Djemaa el Fna ein Handels- und Gerichtsplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Schau gestellt wurden. Im Jahre 1846 wurde das gesamte Gebiet jedoch durch eine Explosion zerstört.Den besten Ausblick auf den Platz genießen wir auf einer Terrasse eines Kaffeehauses, wo uns der verführerische Geruch der zahlreichen Garküchen, die jeden Abend neu aufgebaut werden, in die Nase steigt.


Mit festgehaltenen Taschen begeben wir uns schließlich wieder auf den Platz hinunter und lassen uns in der Menge treiben. Ein Rad schlagender Junge taucht plötzlich vor uns auf, schneidet uns frech den Weg ab und verlangt dafür auch noch 10 Dirham. Als wir ihm nichts gaben, beschimpft er uns und ist so schnell verschwunden, wie er gekommen ist.




Ein letztes absolutes Highlight von Marrakesch ist der kleine Majorelle Garten.
Dieser traumhafte botanische Garten, der meiner Meinung nach der schönste Ort Marrakeschs ist, wurde vom französischen Maler Jacques Majorelle in den 20er Jahren des 20 Jhs angelegt.
Heute gehört er dem Designer Yves Saint-Laurent, der ihn auch öffentlich zugänglich gemacht hat.
Die dominierende Farbe der Gartengestaltung ist Blau, welche immer wieder zwischen Bambushainen, mächtigen Palmen, zahlreichen Kakteen und den bunten Farbtupfern der blühenden Blumen hervorsticht.

Inmitten der üppigen Pflanzenpracht liegt das kleine Museum für islamische Kunst, welches wir ebenfalls kurz besichtigen. Die angenehme, ruhige Atmosphäre des Gartens lädt zum Verweilen und Träumen ein, auch das Herz jedes Fotografen schlägt hier sicherlich höher.
Ein schöner Ausklang eines aufregenden Tages.





Donnerstag, 25. April 2019

Azoren - Inseltraum im Atlantik - Teil 4 Insel Faial und Pico



Faial

Nach vier Tagen heißt es nun wieder Abschied nehmen. Unsere Hoffnung, dass die Flüge nach Faial wegen Schlechtwetter gestrichen werden, erfüllt sich nicht. Die Sonne scheint warm, und nur eine laue Brise weht. Sogar die Wassertemperatur dürfte heute mehr als 22 Grad betragen.
Dementsprechend ruhig verläuft auch der kurze Flug auf die Insel Faial. 
Sie gehört mit ihren 173 km2 zu der Zentralgruppe und hat etwa 16.000 Einwohner. Bekannt ist die Insel vor allem bei Seglern, die den großen Jachthafen der Hauptstadt Horta gerne ansteuern und so ein wenig internationales Flair verbreiten. Trotzdem verläuft das Leben auch hier in geruhsamen Bahnen. Man vermutet kaum, dass Ende des 19. Jahrhunderts Faial ein zentraler Mittelpunkt des Weltgeschehens war, denn hier verbanden die ersten Unterseetelegraphenkabel Europa und Amerika.


Horta
Auf dem Weg zur Inselhauptstadt durchfahren wir eine liebliche, hügelige Landschaft mit schachbrettartigen Feldern und Wiesen. Durchbrochen wird diese grüne Oase nur durch Tupfer von blauen und rosafarbenen Hortensienhecken, die von unserem Sohn liebevoll "Hortenschen" genannt werden.



Die Stadt Horta befindet sich im Südosten der Insel und wird von zwei Buchten gesäumt, in deren Mitte ein kleiner Vulkankrater liegt. 

Wir sind überrascht welch reges Treiben hier herrscht und ergattern gerade noch einen Parkplatz. Anschließend starten wir unsere Stadterkundung beim berühmten Jachthafen.

 
Angeblich legen hier über 1.200 Boote pro Jahr an. Ein besonderes Fotomotiv bieten die Hafenmauern, die mit zahllosen bunten Malereien geschmückt sind. Jeder Segler -abergläubisch oder nicht- hinterlässt hier nämlich sein persönliches Kunstwerk, um Schutz und Glück für die Weiterreise zu erhalten.
 
Hinter der Mole beginnt das Stadtzentrum mit seinen eleganten, weiß gekalkten Gebäuden. Viele der liebevoll restaurierten Herrenhäuser stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Bekannt ist jedoch vor allem das Cafe Peter Sport, eine urige, rustikale Kultkneipe für Seebären, Gestrandete und Reisende.

Ponta dos Capelinhos
Wir folgen weiter der inselumrundenden Hauptstraße Richtung Westen. Nach mehreren Fotostopps, beispielsweise bei den Lavabögen und Grotten in der Bucht von Feteiras, erreichen wir schließlich das Gebiet von Capelinhos.

 
 Hier erwartet uns -beinahe übergangslos - eine karge Mondlandschaft. Plötzlich dringt kein einziger Grashalm mehr durch die Aschewüste, die 1957/58 durch einen Vulkanausbruch entstand. Die Eruption begann seinerzeit auf offener See, mehr als 30 Mio. Tonnen Asche und Lava wurden in die Luft geschleudert. Zahlreiche Häuser und auch der nahe gelegene Leuchtturm wurden verschüttet und zerstört. Durch diese gewaltige Naturkatastrophe verband sich die Vulkaninsel schließlich mit dem Festland, sodass Faial heute um 2,4 km2 größer geworden ist. 
Unter dem alten Leuchtturm wurde vor einigen Jahren ein sehr sehenswertes, modernes Museum eröffnet, welches speziell über den Ausbruch, aber auch über die Entstehung und Geologie der Azoren informiert.




Inselinneres
Im krassen Gegensatz dazu steht das liebliche Inselinnere, welches wir bei einer Wanderung am nächsten Tag erkunden.













Der Pfad folgt einem alten Wasserkanal ("Levada") durch dichten, urwüchsigen Wald. Wir passieren mehrere Bäche und Lichtungen und gelangen schließlich zu einer kleinen Brücke, die eine tiefe Schlucht überspannt. 

Sichtlich unbeeindruckt von diesem abenteuerlichen Landstrich weiden in der Nähe ein paar Kühe, die uns neugierig beäugen. Denn wie fast überall auf den Azoren sind wir auch hier wieder alleine unterwegs- also wahrscheinlich eine willkommene Abwechslung für die Rinderherde. 
Die Levada auf Faial ist einzigartig auf den Azoren. Dieser Wasserkanal aus 1964 war einst 9,5 Kilometer lang und speiste ein Wasserkraftwerk. 1998 wurden große Teile der Anlage durch ein Erdbeben zerstört. Laut unserem Zimmervermieter zählt der fast ebene Levadaweg in heutiger Zeit zu den schönsten Wanderwegen der Insel.  


Caldeira
Ebenfalls im Landesinneren befindet sich ein weiteres Überbleibsel der früheren Naturgewalten - die riesige Caldeira. Ihr Durchmesser beträgt über 1,5 Kilometer, sie ist umgeben von 400 Meter hohen Felswänden.
Normalerweise ist es hier oben auf über 1000 Meter Seehöhe neblig und bewölkt. 
 Glücklicherweise erwischen wir jedoch eine bessere Wetterlage und können das Naturschutzgebiet mit seiner reichen Flora in voller Pracht bestaunen. Doch schon bald ziehen wieder Nebelschleier auf und die Sicht reicht gerade bis zurück zum Parkplatz. 


Botanischer Garten
Im Tal von Flamengos befindet sich der einzige Botanische Garten der Azoren. Hier auf 8000m2 Fläche werden endemische Pflanzen vorgestellt und gefährdete Gewächse gezüchtet. Wir erfahren, dass es über 70 Arten gibt, welche nur auf den Azoren vorkommen. Die überall wuchernden Hortensien, die als Wahrzeichen der Inseln gelten, wurden jedoch gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus Asien eingeführt und stellen in heutiger Zeit eine große Bedrohung für die einheimische Flora dar. 



Pico
Für den nächsten Tag haben wir einen Ausflug auf die nur 6 km entfernte Nachbarinsel Pico geplant.
Sie ist mit 448km2 die Zweitgrößte des Archipels und beherbergt etwa 15.000 Einwohner. Beherrscht wird Pico vom majestätischen gleichnamigen Berg. Der 2351 Meter hohe Vulkan ist somit die höchste Erhebung Portugals. Meistens versteckt er sich hinter einer dicken Wolkenschicht, dann sind nur noch die steilen Flanken zu erkennen. Er ist nach wie vor aktiv und wird daher genauestens überwacht. 

Von seiner - vor allem in der Vergangenheit - regen Aktivität zeugen die schwarzen Lavaböden, die zahlreichen Höhlen und die runden Kraterseen im Inselinneren.
Auch heute noch werden die schwarzen Lavabrocken als Baumaterial für die Häuser verwendet. 


 
Eine Personenfähre bringt uns in einer halben Stunde nach Madalena, der größten Stadt der Insel. Dort angekommen besorgen wir uns gleich ein Mietauto und versuchen, wenigstens einen kleinen Teil der landschaftlich wunderschönen Insel zu erhaschen. Doch auch das umgebende Gewässer ist interessant, denn Pico zählt zu den Hotspots für Walbeobachtungen.  




Weinanbau
Wir starten unsere Rundfahrt zu Füßen des mächtigen Picos und besuchen das berühmte Weinanbaugebiet der Insel. Es wurde sogar von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Die Rebflächen werden durch Mauern aus Lavagestein abgetrennt, welche die Weinstöcke vor Wind und salziger Gischt schützen, zudem auch die Wärme besonders gut speichern. Da auf den kleinen Parzellen keine Maschinen verwendet werden können, werden die Reben hier in mühevoller Handarbeit kultiviert. Beispielsweise wird jede einzelne reifende Traube auf einen flachen Stein gelegt. Die ersten Pflanzen wurden schon bei der Besiedlung 1460 angebaut. Einst wurde der edle Tropfen sogar bis nach Russland exportiert.

Inselinneres
Der Bilderbuchvulkan Pico beherrscht den Südwesten der Insel. Daran vorbei führt eine Höhenstraße ins einsame, unbewohnte Inselinnere. 

 
 
Das Hochland ist geprägt von zahlreichen Seen, die sich zwischen dunkelgrünen Kraterhügeln verlieren. Die zumeist wilde, ursprüngliche Landschaft gilt als wichtiges Brutgebiet für Vögel.


 










Natürlich grasen auch hier Rinder, die gerne mitten auf der Straße innehalten und sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen. Aber so eine Pause mitten im menschenleeren Hochland - mit sagenhafter Aussicht auf das tiefblaue Meer - ist schließlich nie verkehrt. Das Glück ist perfekt, als ich sogar noch ein vierblättriges Kleeblatt finde.



Küste
 
Schließlich geht es zurück an die Küste. Hier treffen wir wieder auf die inselumrundende Straße, die uns vorbei an einigen Dörfern und Aussichtspunkten retour nach Madalena bringt.






Vorher stoppen wir jedoch noch im Nordwesten, wo wir einen Spaziergang durch eine bizarre, schwarze Lavawüste unternehmen. Felsbögen, Lavagräben und tiefe Spalten erstrecken sich bis hin zum Meer, das mit Urgewalt gegen die Klippen brandet. Nur zögerlich bricht zartes Grün zwischen den scharfkantigen Brocken hervor.

Friedlicher gestaltet sich unsere Rückfahrt auf Faial. Im warmen Abendlicht leuchten die Häuser Hortas besonders einladend, was uns ein wenig vergessen lässt, dass wir für das wunderschöne Pico leider nur einen Tag Zeit hatten.
Weniger erfreut sind wir über den Strafzettel, den wir auf der Windschutzscheibe des am Hafen geparkten Mietautos vorfinden. Auf der nahe gelegenen Tankstelle erfragen wir daher den Weg zur nächsten Polizeistation. Wieder sind wir froh, dass hier Jeder Englisch spricht. Nach einigen Umwegen haben wir schließlich das Gebäude gefunden und begleichen die Strafe wegen Falschparkens. Für den diensthabenden Polizisten sind wir eine angenehme Abwechslung. Er gibt zu, dass die Kennzeichnung im Hafengelände äußerst schlecht ist und auch viele Einheimische nicht wissen, wo genau geparkt werden darf. Unser Sohn findet das Präsidium jedenfalls sehr interessant und würde am Liebsten das Gefängnis sehen. Soweit kommt es natürlich nicht, im Gegenteil, wir erhalten sogar noch einige Reisetipps.





Marrakesch - Rote Perle des Südens

Die Stadt Marrakesch wurde vor mehr als 1000 Jahren gegründet, als Basis von der aus die Gebirgskette des Hohen Atlas kontrolliert werden ko...