Posts

Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

Rumänien Reisebericht

Bild
Endlich! Mein Reisebericht über unsere Rumänienreise vom Sommer 2016 ist fertig.

http://www.geo.de/reisen/community/reisebericht/780112/1/Rumaenien-Land-der-Geschichten-und-Traditionen


Unterirdischer Vergnügungspark

Bild
In der Mina Turda in Rumänien wurde schon von den Römern Salz abgebaut. 
Im Laufe der Zeit wurde die Saline auf 3 riesige Stollen ausgeweitet. 1932 wurde die Gewinnung wegen Verunreinigung durch Lehm schließlich eingestellt. 
Wiedererweckt wurde die Anlage 1992 als unterirdischer Vergnügungspark - eine einzigartige Idee! Ein gläserner Aufzug führt seitdem 13 Stockwerke in die Tiefe. Natürlich kann man auch zu Fuß 110 Meter unter die Erde gelangen. 

Unten angekommen gibt es die Möglichkeit, auf einem Salzsee Boot zu fahren, in einer weiteren Halle Fußball und Tischtennis zu spielen oder im Amphitheater Konzerten zu lauschen. 

Besonders nett finden wir, ist eine Runde mit dem Riesenrad zu drehen. Die überwältigende Größe der Mine und die Salzablagerungen an den Wänden sind faszinierend anzusehen.
In der Saline herrschen konstante 10 Grad Lufttemperatur, eine Wohltat im Hochsommer.
Die Mine befindet sich nache der Stadt Turda und ist gut ausgeschildert. Großer Parkplatz vorhanden.



Burgruine Bohus in Schweden

Bild
Etwa 20 Kilometer nördlich der Stadt Göteborg befinden sich die imposanten Überreste der Festung Bohus.

Die Anlage thront auf einem Felsengrat hoch über dem Fluss Göta.


Erbaut wurde die Burg im 14 Jh n.Chr. als Grenzfestung vom norwegischen König Hakon v. Magnusson. Schweden besaß hier einst nämlich nur einen kleinen Streifen Land. Im Süden lag Dänemark, und Norwegen erstreckte sich weit in den Westen hinein.
Durch diese exponierte Lage wurde die Burg besonders stark befestigt. Im Laufe der Zeit wurde Bohus insgesamt 14 Mal belagert, aber nie gewaltsam eingenommen.
Erst beim Frieden von Roskilde 1658 wurde die Anlage schließlich schwedisch.

1789 sollte alles abgerissen werden, und die Burgreste dienten fortan als Steinbruch.
Erst 1838 verbot König Carl XIV. Johan den weiteren Abriss der Festung. Später erfolgten erste Instandhaltungsmaßnahmen.



In heutiger Zeit erfreuen sich zahlreiche Besucher über dieses einzigartige Kulturdenkmal und genießen den malerischen Ausblick. Es gibt kult…

Schloss Drottningholm

Bild
Das UNESCO Weltkulturerbe Schloss Drottningholm wurde 1662 im Auftrag der Königswitwe Hedvig Eleonora erbaut.

Zunächst entstand auf einer kleinen Insel im Mälarensee ein Barockschloss, welches jedoch im Laufe der Zeit mehrmals erweitert und verändert wurde.


Heute ist sowohl die Schlossanlage, als auch der große Park ein sehenswerter Stilmix aus verschiedensten Epochen.


Die prunkvolle Inneneinrichtung spiegelt den damaligen Zeitgeist wider und zählt zu den schönsten des Landes.



Gleich neben dem Gebäude befindet sich das Schlosstheater. Der Theatersaal ist seit seiner Fertigstellung im Jahre 1766 unverändert geblieben. Durch einen komplizierten Mechanismus mit Seilzügen werden bei geöffnetem Vorhang die seitlich gestaffelten Kulissen bei jedem Szenenwechsel ausgetauscht.


Eine weitere Besonderheit ist das kleine „China-Schloss“ am Ende des Parks. Hier verbrachte einst die Königsfamilie friedliche Sommertage frei von steifer Etikette.










Das Schloss ist seit 1981 Wohnsitz der königlichen F…

Naturpark Blockheide

Bild
Der Naturpark Blockheide im nördlichen Niederösterreich (oberes Waldviertel) liegt exakt am 15. Meridian östlich von Greenwich und besteht schon seit dem Jahr 1964.

Die Landschaft ist geprägt von dunklen Teichen, sattgrünen Wädern und moosbewachsenen
Steinriesen. 

Bekannt ist der Park vor allem für seine imposanten Steinformationen aus Granit. Einige davon tragen fantasievolle Namen, wie zB Teufelsbett, Koboldstein, oder die Grillensteine.




Neben den Granitfelsen gibt es auch einige Wackelsteine zu erwandern.




Zahlreiche Mythen ranken sich um die oft seltsam geformten Felsblöcke inmitten der sanften, ruhigen Hügellandschaft.
Die bekannteste Legende berichtet, dass Gott nach der Erschaffung der Welt westwärts zog. Dabei störten ihn einige große Steine, die mitten im Weg lagen. Er sammelte alle in ein großes Tuch ein. Als er jedoch zur Blockheide kam, wurde dieses Tuch so schwer, dass es riss und die Steine heraus purzelten. Da der Tag sich schon dem Ende zuneigte, kehrte Gott…
Bild
Gsellmanns Weltmaschine

Diese Kuriosität befindet sich in der Steiermark, in der Ortschaft Edelsbach.  Die Maschine schnaubt, rattert und blinkt. Noch dazu drehen sich Teile davon und Glöckchen läuten. 

25 Elektromotoren treiben die etwa 4 Meter lange und ebenso hohe Maschine an. Erbaut wurde sie von Franz Gsellmann (1910-1981) in den Jahren 1958 bis zu seinem Tod 1981. Die Idee zu seinem Lebenswerk entstand 1958 als er einen Bericht über das neu eröffnete Atomium las. Der bis dahin kaum aus seinem Dorf in der Steiermark gekommene Landwirt reiste nun extra nach Brüssel, um sich inspirieren zu lassen. Schließlich entstand im heimatlichen Dorf das Ungetüm nach und nach aus Schrottteilen, Flohmarktware und allerlei Sammelsurium. Herr Gsellmann verbaute in seiner Traummaschine über 2000 Bestandteile, die er jeden Tag auch ausgiebig putzte. Zu seinen Lebzeiten wurde er als Sonderling behandelt. Heute ist das Meisterwerk zu besichtigen und lohnt einen Ausflug in…

Park und Schloss Monserrate

Bild
Inmitten der lieblichen Hügellandschaft der Provinz Sintra / Portugal befindet sich die wunderschöne Schlossanlage von Monserrate.


Erbaut wurde das Anwesen 1856 auf den Resten einer Kapelle, die jedoch 1755 durch das große Erdbeben von Lissabon zerstört wurde. Besitzer war die englische Kaufmannsfamilie Cook, die ihren Reichtum durch Textilhandel erwarb. Sir Francis Cook ließ auch den 33 Hektar großen romantischen Garten anlegen, der in verschiedene Bereiche unterteilt ist, z.B. den Rosengarten oder auch den Mexikanischen Garten.









Am Rande des Gartens mit seinen vielen lauschigen Picknickplätzen wurde eine künstliche Ruine einer Kapelle aufgebaut. Um die Reste windet sich ein australischer Gummibaum.



Das Innere des Schlosses, welches der Familie einst als Sommersitz diente, wurde durch den romantischen Zeitgeist mit allerlei verspielten Details versehen. Edle Marmorverkleidungen, gotische Bögen und feine Stuckarbeiten sind sehr sehenswert. Leider ist die Einrichtung nicht m…

Österreich - Lingenauer Quelltuff

Bild
Inmitten des Bregenzer Waldes in Voralberg befindet sich die malerische Ortschaft Lingenau. Von hier aus startet ein gut beschilderter Wanderweg zu einem besonderen Naturerlebnis - wohl ein echter Geheimtipp - dem Lingenauer Quelltuff.

Die großartigen Kalksinterbildungen entstanden im Laufe der Zeit durch kalkhaltiges Wasser, das sich unabänderlich seinen Weg über einen Steilhang ins Tal bahnte. So bezaubert den Wanderer in heutiger Zeit eine honiggelbe Steinlandschaft mit zahlreichen Tümpeln, schimmernden Baldachinen und meterhohen Sintervorhängen.
Zwischen den Felsen und Becken verläuft ein auf Holzstegen und Treppen errichteter Pfad mit 5 Informationstafeln, die dieses Naturschauspiel anschaulich erklären.
Der leicht zu begehende Rundwanderweg startet in Lingenau bei der St.-Anna-Kapelle. Die Gehzeit beträgt etwa 1 ½ Stunden. Beim Gemeindeamt liegen Infofolder auf.

Montenegro - die Bucht von Kotor

Bild
Die Stadt Kotor liegt am Ende einer lang gezogenen Meeresbucht mit dem Namen Boka Kotorska. Über 30 Kilometer bahnt sich der Ozean hier seinen Weg ins Landesinnere.

Die malerische Altstadt aus venezianischer Zeit schmiegt sich an die schroffen Steilwände des Berges Iwan und wird flankiert von einer mächtigen Festungsanlage. Einst war hier ein Zentrum des Salzhandels. Heute flanieren Touristen durch die engen Gassen.

Beinahe wie ein ruhiger See mutet das Ende der Bucht an. Der gesamte innere Bereich wurde zum UNESCO Welterbe ernannt.Einen herrlichen Ausblick auf die roten Dächer der Stadt und den tiefblauen Ozean genießt man von der Bergstraße bei Trojica.





Nationalpark Plitvicka jezera

Bild
Der größte und bekannteste der acht Nationalparks Kroatiens zählt zum UNESCO Weltnaturerbe. Durch Kalkablagerungen entstanden Seen und Wasserfälle, die sich wie Perlen an einer Schnur aneinander reihen.

Die zahlreichen, türkisfarbenen Seen dieses Naturwunders sind durch natürliche Travertin-Wände voneinander getrennt. Über die so enststandenen Barrieren stürzen tosend Wasserfälle in die Tiefe.



In den 1960er Jahren wurden hier viele Szenen der bekannten Winnetou Filme gedreht. Der "Schatz im Silbersee" versank in Wirklichkeit in einem der glasklaren Plitvicer Seen.








Holzbrücken und Stege mit einer Länge von über 18 Kilometern leiten die Besucher durch diese einzigartige Naturkulisse.





Der Park ist täglich ab 7h geöffnet. Im Nationalparkgebiet verkehren Züge, außerdem kann man am größten See Kozjak eine Bootsfahrt unternehmen. Mehr zum Nationalpark Plitvicer Seen unter: http://np-plitvicka-jezera.hr/de/planen-sie-ihren-besuch/