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Sonntag, 17. Februar 2019

Seegrotte Hinterbrühl - Niederösterreich


Die Seegrotte im niederösterreichischen Ort Hinterbrühl liegt etwa 20 Kilometer südlich von Wien.
Das ehemalige Gipsbergwerk ist für Besucher als Schaubergwerk mit einer ca. 1-stündigen Führung geöffnet.


Der Gipsabbau begann 1848, im Jahre 1912 strömte durch eine Sprengung mehr als 20 Millionen Liter Wasser durch die Gänge und Stollen. Dadurch bildete sich der größte unterirdische See Europas, der heute mit einer kurzen Bootsfahrt erkundet werden kann. 
Der 6200 m2 große See liegt etwa 60 Meter unter der Erdoberfläche und ist 1,20 m tief. Sieben unterirdische Quellen speisen den glasklaren See, natürlichen Abfluss gibt es keinen. Um den Wasserstand konstant zu halten werden jede Nacht  bis zu 60.000 Liter Wasser abgepumpt. 

Im Jahre 1932 wurde die Seegrotte erstmals als Schaubergwerk zugängig gemacht. Während des 2. Weltkrieges ist sie als unterirdische Flugzeugfabrik verwendet worden. 
1945 wurde die Fabrikseinrichtung mit Bomben komplett zerstört. 


Heute gehört die Seegrotte zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Niederösterreichs. Im Bergwerk beträgt die Temperatur ganzjährig etwa 9 Grad Celsius.

Beim Durchforsten der Stollen kann man einige Gefängniszellen entdecken. Das Bergwerk wurde allerdings nie als Kerker benutzt, es handelt sich lediglich um nicht entfernte Filmrequisiten des Films „Die drei Musketiere“aus 1993. Beeindruckend ist vor allem das goldene Boot am großen See.





Samstag, 15. Juli 2017

Naturpark Blockheide - Niederösterreich

Der Naturpark Blockheide im nördlichen Niederösterreich (oberes Waldviertel) liegt exakt am 15. Meridian östlich von Greenwich und besteht schon seit dem Jahr 1964.

Die Landschaft ist geprägt von dunklen Teichen, sattgrünen Wädern und moosbewachsenen
Steinriesen. 

Bekannt ist der Park vor allem für seine imposanten Steinformationen aus Granit. Einige davon tragen fantasievolle Namen, wie zB Teufelsbett, Koboldstein, oder die Grillensteine.



  
Neben den Granitfelsen gibt es auch einige Wackelsteine zu erwandern.

 


Zahlreiche Mythen ranken sich um die oft seltsam geformten Felsblöcke inmitten der sanften, ruhigen Hügellandschaft.
Die bekannteste Legende berichtet, dass Gott nach der Erschaffung der Welt westwärts zog. Dabei störten ihn einige große Steine, die mitten im Weg lagen. Er sammelte alle in ein großes Tuch ein. Als er jedoch zur Blockheide kam, wurde dieses Tuch so schwer, dass es riss und die Steine heraus purzelten. Da der Tag sich schon dem Ende zuneigte, kehrte Gott nach Hause zurück und vergaß die Felsblöcke. 

Am höchsten Punkt des Parks wurde eine hölzerne Aussichtswarte mit schönem Rundum-Blick errichtet.  Daneben befindet sich das Schutzhaus Blockheide zur Einkehr für müde Wanderer.

Parkmöglichkeit: beim Gasthaus Traxler in Gmünd, weitere Infos unter der Homepage
http://www.blockheide.at/page.asp/-/22.htm

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