Sonntag, 27. Januar 2019

Höhlenburg Predjamski grad - Slowenien

Festung Predjama
 

Diese mächtige Burganlage befindet sich im Herzen Sloweniens, nahe der berühmten Postojna Höhle.

Sie wurde bereits 1202 erstmals urkundlich erwähnt und ist die größte Höhlenburg der Welt.


Die Festung wird von einer über 100 Meter hohen Felswand geschützt und ist nur von einer Seite aus zugänglich. Dahinter erstreckt sich ein weitläufiges Höhlenportal, welches nach einem ehemaligen Burgherrn "Erazmova Jama" (Erasmushöhle), benannt ist.


Zugang zur Erasmus Höhle hinter der Festung
Funde belegen, dass diese Höhle schon in der Steinzeit bewohnt war.
Die Burg selbst erhielt 1570 ihr gegenwärtiges Aussehen mit 4 Stockwerken, die sich an den Fels klammern. Eine archtitektonische Meisterleistung!

Beim Rundgang mit dem Audioguide erfahren wir, dass sich mehrere Legenden um das alte Gemäuer ranken -sogar ein Raubritter soll hier einst sein Unwesen getrieben haben und einen Geheimgang bis ins Dorf angelegt haben. Jedenfalls galt die Festung als uneinnehmbar und hielt einer einjährigen Belagerung stand.


In heutiger Zeit stürmen zahlreiche Besucher die Burganlage. Einige der Räumlichkeiten wurden möbliert und zeigen die Wohnverhältnisse der damaligen Epoche. Ziemlich gruselig fanden wir das Verlies, ein tiefer Abgrund zwischen Burg und Fels mit Folterwerkzeugen und hängender Puppe.
Wunscherfüllung verspricht dagegen eine Glocke an der Außenmauer. 



Samstag, 26. Januar 2019

Katerloch - Österreich



Faszinierende Unterwelt - das Katerloch




Das Katerloch wird treffend als die tropfsteinreichste Höhle Österreichs bezeichnet und befindet sich in der Steiermark, nahe der Stadt Weiz.

Es erhielt seinen Namen nicht von den Vierbeinern, sondern von dem volkstümlichen Namen der hier ansässigen Eulenart „Eulkater“.

Eine zweistündige Tour führt über mehr als 400 Stufen, Rampen und Serpentinen hinab in die Tiefe. Insgesamt legt der Besucher einen Kilometer in der Unterwelt zurück und passiert dabei Kavernen mit klingenden Namen, wie beispielsweise „Zauberreich“, „Fantasiehalle“ und „Seeparadies“.

Die unglaubliche Vielfalt und Pracht an Tropfsteinskulpturen wird dezent beleuchtet. Bunte Sinterfahnen, fragile Säulen und meterhohe Stalaktiten funkeln strahlend im Lampenschein.
Die größte der Säulen befindet sich im Eingangsbereich und ist 22 Meter hoch. Ihr Umfang beträgt 46 Meter.

Alleine in der 120 Meter langen und 18 Meter hohen "Fantasiehalle" befinden sich rund 4.000 bizarre Steingebilde, die sich im Laufe der letzten Jahrmillionen gebildet haben.

An der tiefsten Stelle der Höhle –sozusagen als krönender Abschluss - liegt ein türkisfarbener See, aus dem grazile Stalagmiten emporragen.

Staunen garantiert! 





Die Schauhöhle kann nur im Rahmen einer vorab telefonisch vereinbarten Führung besucht werden. Führungszeiten sind April bis Oktober
Preis: zwischen EUR 20,-- je nach Personenanzahl
Fotografieren ist erlaubt
Temperatur in der Höhle: 5 Grad Celsius





Homepage Katerloch

Azoren - Inseltraum im Atlantik - Teil 3 Insel Flores und Insel Corvo



Mit einem kurzen Zwischenaufenthalt auf Terceira geht es für uns nun weiter auf die Blumeninsel Flores. Da aufgrund der Inseltopographie die Flughafenpiste in Nord-Süd Richtung verläuft, jedoch häufig Westwinde vorherrschen, werden öfters Flüge gestrichen. Auch unser Pilot zieht kurz vor der Landung die Maschine noch einmal hoch und wagt einen zweiten Versuch. Diesmal klappt der Anflug ohne Schrecksekunde, sodass wir kurz darauf wohlbehalten Flores betreten. Leider hat unser Koffer sein Ziel nicht erreicht, er wurde wegen Überladung des Flugzeuges (in Form eines Pärchens zwei Reihen vor uns) wieder ausgeladen. Nach Klärung der Formalitäten (bedingt durch die zahlreichen Emigrationen in die USA wird allerorts Englisch gesprochen) wird uns schließlich versichert, dass der Koffer mit dem nächsten Flugzeug am darauf folgenden Tag nachkommen wird.

Dies klappt auch wunderbar, sodass uns einige herrliche Tage auf der grünen Trauminsel bevor stehen.







Flores gehört gemeinsam mit Corvo zu den Inseln der Westgruppe und hat nur etwa 3.800 Einwohner auf einer Fläche von 141km2. Ihren Namen "Blumeninsel" hat sie mehr als verdient. Das Auge kann sich kaum satt sehen an farbenfrohen Pflanzen, und überall dringt feiner Blütenduft in die Nase. Wildromantische Natur, steile Berge und ein unbesiedeltes Inselinneres lassen das Herz eines jeden Naturliebhabers höher schlagen.


NORDEN

Zunächst besuchen wir den Nordteil von Flores. Einige beschilderte Aussichtspunkte auf der gut befahrbaren Straße laden zum Halten und Fotografieren ein. Im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln ist auf Flores keine komplette Inselumrundung mit dem Auto möglich. Die Inselhauptstraße endet im Norden in der Ortschaft Ponta Delgada mit etwa 450 Einwohnern. Von hier aus kann man nur zu Fuß in den Westteil der Insel gelangen. 






Eine schmale Straße führt ein Stück weiter zum "Farol de Albarnaz", dem westlichsten Leuchtturm Europas, der seit 1925 in Betrieb ist. Auch hier sind wir wieder einmal die einzigen Besucher, nur ein paar weidende Kühe und
das tosende Meer weit unter uns leisten uns Gesellschaft. Was für ein schöner Ort für einen Spaziergang - sogar die Sonne hat sich gerade einen Weg durch die Wolken gebahnt. Wir freuen uns sehr darüber, denn Flores ist zwar die grünste, aber daher auch die regenreichste der Inseln.



INSELINNERES

Auch im Hochland gibt es zahlreiche Naturschönheiten zu entdecken.




In erloschenen Vulkankratern befinden sich beispielsweise die "Sete Lagoas", die sieben Seen. Einige sind tiefblau, andere wiederum leuchtend grün. Natürlich säumen auch hier liebliche Blumenlandschaften die Straßenränder und Hügel.


 


 
Bewacht wird das Landesinnere vom erloschen Vulkan "Morro Alto", dessen Gipfel auf 914 Meter Seehöhe liegt und somit die höchste Erhebung der Insel ist. Der größte Teil der Hochebene wurde als Naturschutzgebiet ausgewiesen und ist daher entsprechend unberührt.





 WESTEN

Langsam fahren wir weiter in Richtung Westen. Langsam, nicht wegen der Straßenverhältnisse - die sehr gut sind - auch nicht wegen des Nebels - der sich hartnäckig im Hochland hält -  sondern wegen der vielen Kaninchen, die unerschrocken über die Straße hoppeln.
Wir passieren schließlich das steinerne Wahrzeichen der Insel, die "Rocha dos Bordoes", eine erstaunliche Basaltfelsformation mit mehr als 30 Meter Höhe.







Weiter geht es nach Faja Grande, der westlichsten Siedlung Europas mit mehreren imposanten Wasserfällen. Bei entsprechendem Wetter wäre im einladenden Becken der "Poco do Bacalhau" Kaskade auch ein Bad möglich. 




Der schönste Platz der Insel(n) ist für mich zweifellos der Waldsee Poco da Alagoinha, der am Fuß einer mächtigen grünen Felswand liegt und von etwa 20 Wasserfällen gespeist wird. Wir erreichen diesen magischen Ort über einen kurzen Aufstieg durch einen urwüchsigen Wald (Beschilderung und Steinstufen vorhanden). Schon von weitem hören wir das Rauschen des Wassers und sind bald sprachlos angesichts des unberührten Paradieses, das sich nun vor uns auftut. Kein Foto der Welt könnte den Zauber dieser Landschaft richtig wiedergeben. Daher hilft nur, die Augen zu schließen und den Anblick für immer ins Gedächtnis zu speichern.




OSTEN UND SÜDEN
Es gibt jedoch mehrere Gründe, Flores nochmals zu besuchen. Zahlreiche malerische Aussichtspunkte im Süden der Insel, eine bizarre Klippenlandschaft mit imposanten Meereshöhlen im Osten und der liebliche Park "Parque Florestral" nahe der Inselhauptstadt Santa Cruz laden zum ausgiebigen Verweilen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

CORVO

Bevor wir jedoch weiter fliegen, haben wir die Möglichkeit, einen ganztägigen Schlauchbootausflug auf die kleinste Insel des Archipels zu machen. Corvo ist etwa 25 Kilometer von Flores entfernt. Mit ihrer Fläche von 17km2 besteht sie praktisch nur aus einem riesigen Vulkankrater und dem sich darunter drückenden Ort Vila Novo do Corvo mit 450 Einwohnern.

Zunächst müssen wir jedoch den wilden Atlantik mit einer Nussschale durchqueren. Glücklicherweise sind die Wellen nicht so dramatisch, jedoch fängt es mitten im Meer zu regnen an und das ersehnte Ziel Corvo verschwindet hinter einer dicken Wolke. Am Wasser bessert sich das Wetter zwar schnell wieder, aber die Caldeira von Corvo ist noch immer im Nebel versunken.




Als wir schließlich bei Sonnenschein im Hafen anlegen, wartet schon ein Sammeltaxi um uns die 7 Kilometer lange Strecke zum Kraterrand hinauf zu bringen.





 
 Leider erwartet uns oben eine nebelumhüllte Caldeira. Schade, denn wir haben im Reiseführer gelesen, dass der Druchmesser 2,3 km betragen soll und die Kraterwände bis zu 300 Meter steil abfallen sollen. Das einzige was wir zwischen den Nebelschwaden erkennen können, sind die fahlen Umrisse des großen Kratersees mit seinen Inselchen.






 
Leider bessert sich das Wetter nicht, sodass wir wieder nach Vila Novo gebracht werden. Hier spazieren wir durch die Gassen und erfahren, dass der Ort sogar das Stadtrecht besitzt und somit die kleinste Inselhauptstadt Europas ist. Die isolierte Lage machte Corvo in früheren Zeiten für Piraten attraktiv. Heute sind die Zeiten ruhiger und die Insulaner leben hauptsächlich von Ackerbau und Viehwirtschaft. Es gibt nur zwei Polizisten auf Corvo und die Gefängniszelle der Insel wartet noch immer auf ihren ersten Besucher.
Am Rande des Ortes wurden einige Windmühlen restauriert, die nun zu einem Fotostopp einladen.
Daneben befindet sich ein schöner Strand, wo wir eine erfrischende Badepause einlegen, denn mittlerweile ist es ziemlich heiß geworden. Heiß bedeutet auf den Azoren, dass sich das Thermometer auf etwa 25 Grad Celsius einpendelt.


 
Hier am Rande der Welt blicken wir ehrfurchtsvoll auf die unendliche Weite des Ozeans. Unvorstellbar, ein Blick auf das GPS bestätigt uns, dass die nächste Landmasse im Norden erst Grönland ist.
Langsam machen wir uns wieder auf den Weg zum Hafen um die Rückreise nach Flores anzutreten. Wir trauen unseren Augen kaum, auf der Caldeira ist nun keine Wolke mehr zu sehen. Leider ist es aber schon zu spät um nochmals auf den Vulkan zu gelangen. Somit nehmen wir uns fest vor, auch Corvo nochmals zu besuchen, aber dann per Flugzeug (es gibt einen kleinen Flughafen) mit zwei Übernachtungen auf der Insel.
Das Boot wartet schon und schaukelt nun zurück nach Flores.

Unser Bootsführer erklärt, dass es bei besserem Wetter oft zu Schildkröten-, Wal-, und Delfinsichtungen kommt. Heute werden die Wellen jedoch immer größer und die Gischt peitscht unerbittlich an die Bootswände. Langsam nähern wir uns der imposanten Steilküste von Flores und wagen uns nahe an die Felsen heran. Mehrere Wasserfälle donnern in die Tiefe und kathedralenartige Höhlen ragen aus den Fluten hervor. Einer der Dome wirkt wie ein Spiegel des Himmels, denn leuchtend blaues Wasser brandet unermüdlich gegen die Grottenwände. Geschickt manövriert der Kapitän das Motorschlauchboot durch die Felsenlandschaft, sodass wir abends wieder Santa Cruz auf Flores erreichen.

Dienstag, 22. Januar 2019

Azoren - Inseltraum im Atlantik - Teil 2 Insel Graciosa

Die kleinste Insel der Zentralgruppe ist Graciosa, die "Liebliche", die wir über einen halbstündigen Flug erreichen. Flüge zwischen den Inseln sind sehr komfortabel, denn die Flughäfen sind modern gestaltet, der Check-in geht äußerst schnell und in den Flugzeugen herrscht freie Sitzplatzwahl. Da neben einigen Passagieren auch Fracht und Post befördert werden, kann es jedoch bei zu viel Gewicht passieren, dass einzelne Koffer wieder ausgeladen werden und erst mit dem nächsten Flugzeug - ein bis zwei Tage später - nachgeflogen werden.

Alle Inseln der Azoren sind ruhig und beschaulich. Graciosa hat jedoch noch ein wenig mehr dieser beiden Eigenschaften zu bieten. Sie ist nur etwa 62 km2 groß und hat etwa 5.000 Einwohner. Haupteinnahmequellen sind Landwirtschaft, Viehzucht und Milchwirtschaft. Nach dem Erdbeben von 1980 sind viele Menschen nach Amerika oder Kanada ausgewandert. Seit einigen Jahren kehren Einige -und sei es nur für den Sommerurlaub- jedoch wieder zurück und renovieren sukzessive ihre Häuser.




Graciosa ist das flachste Eiland des Archipels, die höchste Erhebung beträgt nur 398 Meter. Daher ist auch das Inselinnere mit zahlreichen kleinen Dörfern und einzelnen Bauernhäusern besiedelt.



Santa Cruz da Graciosa

Wir starten unsere Inselrundfahrt in der Hauptstadt Santa Cruz da Graciosa. Etwa 1700 Einwohner leben hier. Touristisches Zentrum ist der liebliche Hauptplatz mit Rathaus, Glockenturm und Cafe. Daneben befinden sich zwei große Wasserbecken, die früher als Wasserreservoir und Viehtränke dienten. Nachdem wir das für Graciosa rege Treiben (alles geht hier noch ein wenig langsamer) einige Zeit genossen haben, fahren wir hinauf auf den Hausberg der Stadt, den Monte da Ajuda mit prächtigem Rundumblick. Hier auf 130 Meter Seehöhe thronen drei Kapellen, die bei unserem Besuch leider verschlossen waren.



Zurück an der Küstenstraße genießen wir die bezaubernde, sattgrüne Landschaft und entdecken auch einige Windmühlen mit knallroten Dächern, die zu den Wahrzeichen der Insel zählen. Leider sind sie nicht mehr funktionstüchtig, da die Segelbespannung fehlt.

 

 

 

Caldeira

Nach einigen Fotostopps erreichen wir schließlich im Inselinneren die interessanteste Sehenswürdigkeit - die Höhle "Furna do Enxofre". Sie liegt inmitten eines gewaltigen Kraters mit einem Durchmesser von 1,6 Kilometern. Ins Innere der Caldeira, die den gesamten Südosten der Insel ausmacht, gelangen wir durch einen kurzen Tunnel.

Linkerhand geht es nach einigen Metern zu einem sehr gepflegten Picknickplatz mit Tiergehege und Spielplatz. Nachdem unser Sohn die zutraulichen Rehe ordentlich gefüttert hat, starten wir einen kurzen Spaziergang zu mehreren Aussichtspunkten im Kraterbecken.

Anschließend fahren wir weiter zum Parkplatz und Besucherzentrum der Furna do Enxofre. In diese mystische, äußerst spektakuläre Schwefelhöhle gelangt man nur über einen unterirdischen Turm mit Wendeltreppe. Etwa 200 Stufen führen hinab in die Tiefe zu einem gewaltigen, mehr als 50 Meter hohen Gewölberaum. Die Höhle liegt im Schlot des Vulkans, der auch heute noch giftige Dämpfe ausstößt. Daher wird der Schwefel- bzw. Kohlendioxidgehalt der Luft ständig überwacht. Bei Erreichen von kritischen Werten ist der Besuch der Höhle nicht möglich. Am tiefsten Punkt des Gewölbes liegt der "Styx",

ein unterirdischer Kratersee mit über 100 Metern Durchmesser. Zwischen den Felsen brodelt und dampft es, heißer Schlamm blubbert wie in einem Kochtopf. Das Adjektiv "beeindruckend" wird diesem Naturwunder gar nicht gerecht.

Schließlich erreichen wir wieder wohlbehalten das Tageslicht und beschließen, auch noch den Panoramarundweg an der Krateraußenwand zu befahren. Leider spielt das Wetter nicht mit, denn plötzlich passieren wir eine dichte Nebelwand. Also leider doch keine Aussicht - dafür entdecken wir jedoch eine weitere Höhle, die "Furna do Maria Encantada". Eine Lavaröhre führt uns von der Außenseite durch die Felswand zu einem Aussichtspunkt über den bewaldeten Kraterkessel. An den Innenwänden der Höhlenröhre sind noch gut die Fließspuren des Lavastroms zu erkennen. 

Carapacho

An die südliche Flanke der Caldeira schmiegt sich die Ortschaft Carapacho. Das Fischerdorf besitzt ein einladendes Thermalbad. Schon seit 100 Jahren wird das schwefelhaltige Wasser mit einer Temperatur zwischen 36-40 Grad Celsius für die Behandlung von Rheuma und Hautkrankheiten genutzt. Leider ist bei unserem Besuch die Badeanstalt bereits ausgebucht, sodass wir nur einen kurzen Blick auf den Quellaustritt und die Beckenlandschaft werfen können. Zur Abkühlung nützen wir daher das vom heißen Sand erwärmte Meeresschwimmbecken, das direkt vor der Thermenanlage zum Baden einlädt. In der Nähe befindet sich der "Ponta da Restinga", eine von Klippen umgebene Landspitze mit Leuchtturm und schönem Ausblick über die zerklüftete Felsküste. 

Farol da Ponta da Barca

Auch im Norden Graciosas weist ein Leuchtturm den Schiffen den Weg. Der "Farol da Ponta da Barca" ragt hoch über einer Steilküste in den Himmel. Er gilt mit seinen 23 Metern als höchster Leuchtturm der Inseln. Darunter streckt sich ein wie ein Walbuckel geformter dunkler Basaltfelsen aus den Meeresfluten. 

Caldeirinha

Die letzte Tour auf der lieblichen Insel führt uns hinauf zur Caldeirinha. Die "kleine Caldeira" liegt auf 360 Meter Seehöhe im Westen Graciosas und bietet eine Aussicht wie aus dem Bilderbuch auf das Inselinnere. Aus der Vogelperspektive sehen wir hinab auf grasende Kühe, stecknadelgroße Bauernhäuser und dahinter den tiefblauen Ozean. Natürlich werfen wir auch einen Blick in den Vulkanschlund, der wie ein grüner Trichter in die Tiefe führt.
Bevor wir weiter auf die Insel Flores fliegen, erstehen wir noch die süße Spezialität der Insel, "Queijadas da Graciosa". Diese kleinen sternförmigen Törtchen werden aus Milch, Mehl, Eiern, Butter, Zimt und Zucker hergestellt. Sie sind beliebtes Mitbringsel und werden in der Nähe der Stadt Praia hergestellt.





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